Auch 2019 gibt es einen Blues und Bettag

Am 20. November gibt es wieder einen Blues- und Bettag! Schon mal vormerken.

 

 

 

Pressebericht aus dem Jahr 2018:

Der Buß- und Bettag war Jahrzehntelang in Baden Württemberg der einzige evangelische Feiertag. Er ist es weiterhin, allerdings seit langem kein arbeitsfreier Feiertag. Er gehört auch zu den stillen Feiertagen. Denn es geht um Besinnung und ums Nachdenken über den eigenen Weg im Leben. Mache ich noch wirklich das, was mir am Herzen liegt oder stecke ich fest.

Weil in Oeffingen durch Soulfood Jazzkonzerte schon etabliert sind hatte Markus Eckert die Idee am Buß- und Bettag einen Blues- und Bettags-Gottesdienst anzubieten. Gemeinsam mit Hans Fickelscher haben sie sich ein Konzept überlegt. Diesmal Blues und es sollte ein Gottesdienst sein.

Und so gab es am Buß- und Bettag einen Gottesdienst mit Band. Ein Konzertgottesdienst. Hans Fickelscher konnte die Musiker Katrin Haug (Gesang), Markus Bodenseh (Bass), Martin Meixner (Hammond-Orgel) und Jörg Harsch (Drums) gewinnen und es wurde ein wunderbares Spiel zwischen Musik und Wort, zwischen Besinnung und neuem Aufbruch.

Und so startete der Gottesdienst mit ruhigen Klängen und in einer Meditation führte Pfarrer Markus Eckert die Anwesenden zu den Fragen, die sich an solch einem Abend stellen „Habe ich mich und meinen Körper gekränkt?“, „Habe ich jemanden geängstigt und klein gemacht?“ „Schweige ich, damit er spricht?“ Die Antworten konnte jeder in der Stille für sich suchen. Und einstimmen in ein „Christus höre uns“, das die Band gefühlvoll und kräftig anstimmte.

In der Predigt ging Markus Eckert auf eine Stelle in der Offenbarung des Johannes ein. Er ließ in seiner Rede Bilder aufleuchten, die an Bluessongs erinnerten. An den Morgen, wenn man aufwacht und realisiert, dass es im Job nicht mehr funktioniert und dass die Freundin weg ist. Und die Sehnsucht danach in einem roten Cabriolet in die Freiheit zu fahren. Jesus, so Eckert, würde an der Tür stehen und einem dazu einladen: In die Freiheit zu fahren und einen mitzunehmen.

Die Band nahm das auf ihre Weise auf und Katrin Haug stimmte „You’ve got a friend“ von James Taylor an. 

Es wurde ein runder Gottesdienst auch mit dem Abschlussgebet und dem Vaterunser, als die Band auch die ganze Gemeinde dazu animiert den alten Gospel „Wade in the Water“ mitzusingen. Und nach dem Segen gab es dann noch „Respect“ von Aretha Franklin und als Zugabe – sozusagen als Segen für die Straße noch „Route 66“. Ein runder Abend von der Besinnung und einen neuen Aufbruch in einen neuen Morgen.