Ein Großer Schritt - Schmiden und Oeffingen werden Eins

Schmiden-Oeffingen Evangelisch

Warum überhaupt Pfarrplan?

Die Evangelischen werden immer weniger. Dem Kirchenbezirk gehen jedes Jahr über 1000 Mitglieder verloren.
Auch Oeffingen verliert kontinuierlich Mitglieder. Außerdem werden in der nahen Zukunft sehr viele Pfarrerinnen und Pfarrer auf einen Schlag in den Ruhestand gehen. Früher wurden ca. 120 Pfarrer pro Jahr eingestellt. Jetzt sind
es ca. 30. So schnell kann man niemanden ausbilden. Der Pfarrplan ist das Instrument, das hilft, möglichst gerecht Pfarrstellen im Land zu verteilen.
Paradoxerweise liegt es nicht am Geld, denn durch die gute Wirtschaftslage sind die Finanzen der Kirche in einem guten Zustand, wobei es auch viele Rücklagen braucht, denn die Landeskirche ist verpflichtet, die Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand zu versorgen. Nun müssen die betroffenen Kirchengemeinden Wege finden, auch mit Hilfe von Mediatoren, die im Pfarrplan beschlossenen Kürzungen lebbar zu machen. Damit die Menschen verlässlich weiterhin bewährte Ansprechpartner im Pfarramt haben und antreffen können.

Auf dieser Seite versuchen wir für alle nachvollziehbar die Schritte darzustellen.

Powerpointpräsentation zur Fusion der Gemeinden Schmiden und Oeffingen

 

Pfarrplan 2024 auch in Oeffingen

  • add Bericht im Gemeindebrief Dezember 2017

    In der Frühjahrssynode hatte Dekan Timmo Hertneck darauf hingewiesen, dass bis 2030 jede Gemeinde im Kirchenbezirk mit Kürzungen bei den Pfarrstellen umgehen müsse. Mittelbar oder unmittelbar. Vor den Sommerferien wurde es konkret und es steht fest: Schon 2024 ist auch Oeffingen betroffen. Allerdings ist noch überhaupt nicht klar, wie diese Kürzung letztendlich aussieht. Da gibt es vielfältige Möglichkeiten. Klar ist allerdings, dass man zusammen mit Schmiden eine Lösung finden muss. Deshalb treffen sich die Kirchengemeinderäte von Schmiden und Oeffingen Anfang Dezember zu einem Klausurtag mit Moderatoren vom Gemeindedienst, um über die Möglichkeiten zu beraten. Wir werden selbstverständlich weiter über dieses
    wichtige Thema berichten. (me)

Pfarrplan 2024 Einschnitte in Oeffingen

  • add Bericht im Gemeindedbrief März 2018

    Es war ein unangenehmes Erwachen für die Kirchengemeinderäte, als wir kurz vor den Sommerferien erfahren haben, dass die Kirchengemeinde Oeffingen nun doch konkret von den Kürzungen des Pfarrplans betroffen ist. Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir davon ausgegangen, dass uns der Pfarrplan erst 2030 treffen würde – so hatten wir es auch bei einem bezirksweiten Treffen noch im Juni mit der Kirchengemeinde Schmiden besprochen, weil klar war, dass die Gemeinden in Zukunft enger zusammenarbeiten müssen.
    Inzwischen ist allerdings klar: Wir sind schon in dieser Runde betroffen. Die Gemeinden Schmiden und Oeffingen müssen bis 2024 miteinander eine halbe Pfarrstelle abbauen. Der Vorschlag des Strukturausschusses im Kirchenbezirk ist, dass eine Stelle in Schmiden gekürzt wird. Das aber nur unter der Bedingung,
    dass die Kirchengemeinden Schmiden
    und Oeffingen enger zusammenarbeiten. Würde man allein als Kriterium die Gemeindegliederzahl zugrunde legen, dann müsste die Stelle in Oeffingen gekürzt werden.
    Für Oeffingen (aber auch für Schmiden) bedeutet das, dass sich an der Gemeindestruktur einiges ändern wird. Die Landeskirche bietet mehrere Modelle an, wie Kirchengemeinden gut zusammenarbeiten können. Der Kirchengemeinderat musste nun in sehr kurzer Zeit Entscheidungen treffen, die gewährleisten, dass die Arbeit in Oeffingen gut weitergeführt werden kann und in Oeffingen eine 100% Pfarrstelle erhalten bleibt.
    Allerdings werden die Kirchengemeinden Schmiden und Oeffingen in der nahen Zukunft zentral von Schmiden aus verwaltet werden. Auch die Kirchengemeinde Schmiden wird sich durch diesen Prozess verändern, um den Wegfall von einer 50% Pfarrstelle irgendwie stemmen zu können.
    In der Zukunft wird uns dieses Thema noch sehr bewegen. Der Kirchengemeinderat wird auch noch in anderer Form die Gemeinde darüber informieren und mit den Mitgliedern ins Gespräch kommen. markus eckert

Pfarrplan 2014 - Steuerungsgruppe

  • add Berichti im Gemeindebrief Juni 2018

    Auf dem Weg zur Fusion der Kirchengemeinden Schmiden und Oeffingen gilt es viele Baustellen aus dem Weg zu räumen und alle relevanten Fragen, ob große oder kleine, zu beantworten. Das Gremium, das abwechselnd in Schmiden und Oeffingen tagt, um die Fusion unter professioneller Anleitung vorzubereiten und Beschlussempfehlungen an die Kirchengemeinderatsgremien weiterzureichen, ist die Steuerungsgruppe.
    Sie besteht aus den Pfarrern, der gemeinsamen Kirchenpflegerin, den Laienvorsitzenden und weiteren Kirchengemeinderäten.
    Dies sind neben Kirchenpflegerin Annette Kurz Pfarrer Markus Eckert, Sigrid Erbes-Bürkle, Gabriele Hofmeister-Härtling und Kai-Uwe Fabarius aus Oeffingen sowie Pfarrer Bernd Friedrich, Pfarrerin Angelika Hammer, Horst Kraft und Fabian Zahlecker aus Schmiden. Die Fachberatung der Landeskirche fungiert unter dem Projekttitel „Struktur – Pfarrdienst – Immobilien“, kurz SPI. Personalreferent Bertram Haas vom
    Oberkirchenrat steht dem Team aus beiden Kirchengemeinden zur Seite und bereitet die Sitzungen der Steuerungsgruppe vor. Unterstützt wird er von Moderatorin Nicole Walliser aus Stuttgart. Beide haben die Kirchengemeinden auf der Klausur im Dezember 2017 in Bad Boll durch die Tagung begleitet. Im Anschluss daran hatten beide Kirchengemeinden den Antrag auf SPI-Beratung gestellt. Wichtig ist allen Beteiligten die notwendige Rückkopplung der Steuerungsgruppe mit den anderen Kirchengemeinderäten. Schließlich gehen die Beratungen der Steuerungsgruppe in den Entscheidungsgremien der Kirchengemeinden weiter und müssen dort zum Abschluss gebracht werden. Eine von den Vorsitzenden unterzeichnete Zielvereinbarung gibt Auskunft über die gemeinsame Verständigung des weiteren vorgehens und die Wege zur Erreichung der Fusion zur nächsten Kirchenwahl. Im März 2019 soll der Antrag auf Fusion an den Oberkirchenrat gestellt werden. In noch zu bildenden Arbeitsgruppen
    werden nun die einzelnen Teilbereiche der Gemeindearbeit weiter vertieft. Dabei ist sich die Steuerungsgruppe einig, dass die erste zu bildende Arbeitsgruppe die der Öffentlichkeitsarbeit sein soll. Die Fusionsgemeinden haben in anderen Bereichen allerdings noch sehr unterschiedliche Strukturen, weswegen zunächst elementare Punkte wie die Erstellung der neuen Ortssatzung und die Frage nach Wahlverfahren und Gremiengröße des neuen Kirchengemeinderats 2019 auf der Tagesordnung stehen. In der Frage des Namens ist man bereits zu einer Beschlussempfehlung gelangt: Die neuen
    Gemeinde soll „Evangelische Kirchengemeinde Schmiden-Oeffingen“ heißen.
    (Fabian Zahlecker)